Föhnerquelle 570 m ü.NN
Die nahe den Echazquellen am westlichen Hangfuss des Tales entspringende Föhnerquelle ist ein Musterbeispiel für die vielfach intermittierenden Quellen des typischen Seichten Karstes. Sie spricht besonders schnell auf Niederschläge an und kann dann bis nahe 1 m³/s anschwellen, um aber bei anschliessender Trockenheit schon 4 Wochen später zu versiegen (MQ 1967: um 100 l/s). Bei ansteigender Schüttung werden nacheinander Wasseraustritte bis in eine Höhe von etwa 8 m über dem tiefsten Austritt aktiv, einem Loch im Bachbett (rd.568 m ü.NN, kurz vor dessen Mündung in die Echaz), aus dem dann allein über 200 l/s als bis 50 cm hoch aufstossender Waller sprudeln. Bei sinkender Schüttung fallen die Austritte in umgekehrter Reihenfolge wieder trocken.
Das extrem unterste Schüttungsverhalten der Föhnerquelle ist bedingt durch die im Kap. „Karstzonen“ dargelegten Aquiferverhältnisse. Ihr Einzugsgebiet reicht nach Westen und Südwesten bis in den Raum Genkingen-Undingen-Bärenhöhle und deckt sich somit mit dem westlichen Teil des Einzugsgebietes der Echazquelle. Eine genaue Abgrenzung war jedoch bisher nicht möglich
Ziemlich genau 1 km talabwärts der Föhnerquelle, ebenfalls am linken Talrand, tritt bei sehr nasser Witterung ein Hungerbrunnen aus (Schüttung bis über 20 l/s).
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